Chronik

In der Kampagne 2011/2012, besser gesagt am 03. Dezember 2011, feiert der Große Rat der Ludwigshafener Karnevalvereine e.V. sein 55-jähriges Jubiläum.

Gemessen an den Gründungsjahren einiger dem Großen Rat angeschlossenen Vereine, handelt es sich hier noch um eine „Junge Institution“, die aber als Dachorganisation aus der Ludwigshafener Fasnacht nicht mehr wegzudenken ist.

Die „organisierte“ Ludwigshafener Fasnacht ist älter als viele Ludwigshafener Bürger annehmen. Schon lange vor dem 1. bzw. 2. Weltkrieg haben die Karnevalvereine „Rheinschanze“, „Klotzgrumbeer“, „Hans-Warsch“ und „Eule“ in ihren Stadtteilen das fasnachtliche Brauchtum angekurbelt und mit großen Veranstaltungen aufgewartet. Sie hatten ein zahlreiches und dankbares Publikum und unterstützen sich auch gegenseitig bei ihrem närrischen Programm. Ein Bedürfnis sich zu einer Arbeitsgemeinschaft oder einer sonstigen Dachorganisation zusammenzuschließen bestand damals anscheinend nicht. Der 2. Weltkrieg machte allem ein Ende und die Auflösung der Vereine fand statt. Nach dem Krieg wurden diese Vereine bald wieder gegründet. Jedoch erst nach der Währungsreform und mit der Verbesserung der allgemeinen Lebensverhältnisse traten die Vereine wieder groß in Erscheinung. Neu hinzugekommen war der KOD, 1948 gegründet. Dank eines amerikanischen Oppauers, nämlich Max Siegels und dank seiner Verbindung zu amerikanischen Militärregierung waren die „Dambnudle“ der erste zugelassene Karnevalverein Ludwigshafens. Die Zeit blieb nicht stehen und der fasnachtliche Gedanke fasste schnell wieder Fuß und fand noch mehr Freunde und Anhänger. Aus der Karnevalsabteilung des BASF-Chores waren die „ Farweschlucker“ entstanden, denen bald darauf die „ Munnemer Göckel“ folgten. Es ging aufwärts!

So fand auch 1951 in Mannheim wieder der 1. Große Fasnachtsumzug statt, diesmal unter der Mitwirkung der Ludwigshafener Karnevalvereine und des Verkehrsvereins Ludwigshafen. Das brachte den damaligen Geschäftsführer Dr. Georg Böhn auf die Idee, mit den Mannheimern ein Abkommen zu treffen, nach dem künftig der Fasnachtsumzug – emol hiwwe und emol driwwe – also abwechselnd jährlich in Mannheim und Ludwigshafen durchgeführt werden sollte. Dies war natürlich nur mit enger Zusammenarbeit aller Karnevalvereine zu bewerkstelligen. So wurde alsbald ein Fasnachtszug-Ausschuss gebildet, dem die Ludwigshafener Karnevalvereine angehörten. Unter der Federführung des Ludwigshafener Verkehrsvereins kam dann im Jahre 1952 der erste Ludwigshafener Fasnachtszug unter der Mitwirkung der Mannheimer Vereine zustande. Durch die Vorbereitung zu den Fasnachtzügen kamen jetzt die Vereine öfters zusammen, wobei nicht nur über die Umzüge gesprochen wurde. Man stimmte sich auch in anderen Fragen ab, die alle gemeinsam berührten. Die wiederum brachte die Präsidenten der „Farweschlucker“ und „Göckel“, nämlich Richard Rebholz und Hermann Schäfer – auf den Gedanken, eine Art Arbeitsgemeinschaft der Ludwigshafener Karnevalvereine zu gründen. Ausgerechnet in einem Weinzelt auf dem Parkfest 1956 wurde die Idee eingehend besprochen und natürlich auch gleich gebührend begossen. Hermann Schäfer lud die Ludwigshafener Karnevalvereine im Herbst 1956 ein, um sie mit der Idee vertraut zu machen und sie hierfür zu gewinnen. Es bedurfte einer ganzen Reihe von Besprechungen bis endlich am 04.12.1956 in der Gaststätte „Kaiserhof“, Saarlandstraße, von den damaligen sieben Vereinen die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft beschlossen wurde. Zunächst dachte man daran sie „ Festausschuß Ludwigshafener Karneval“ zu benennen. Auf der Gründungsversammlung wurde dann einstimmig beschlossen, dieser Arbeitsgemeinschaft den Namen „ Der Große Rat der Ludwigshafener Karnevalvereine“ zu geben. In der noch im gleichen Monat verabschiedeten Satzung wurde auch der Zweck dieser Vereinigung festgelegt: „Der Große Rat setzt sich zur Aufgabe, die Tätigkeit der Ludwigshafener Karnevalvereine zu koordinieren, gemeinsame Fragen und Probleme zu bearbeiten und einer Lösung zuzuführen, sowie das fasnachtliche Brauchtum in Ludwigshafen durch gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen zu fördern“. Mitglieder des Großen Rates wurden die 7 Karnevalvereine. Sie wurden im Großen Rat vertreten durch den 1. Vorsitzenden oder den Präsidenten des Vereins. MKV – Präsident Hermann Schäfer wurde bereits am 01.12.1956 zum Vorsitzenden und Präsidenten gewählt. Bei der ersten Mitgliederversammlung am 18.12.1956 wurde Wilhelm Zickgraf (Rheinschanze) Vizepräsident, Richard Rebholz (Farweschlucker) Kassier und Max Ludwig (KOD) Schriftführer. In dieser Sitzung legte Hermann Schäfer den Vereinen bereits einen Vorschlag für die Tätigkeit des „Großen Rates“ für die Fasnacht 1957 vor, der die Zustimmung aller Vereine fand. Sozusagen als erste Amtshandlung wurde am 01.01.1957 in Anwesenheit von Vertretern aller sieben Karnevalvereine am Grab von Huggel Knoch, dem damaligen Eulen-Präsidenten, ein Kranz niedergelegt.

Die Zusammenarbeit der Vereine gestaltete sich von Anfang an oft schwierig. Es war nicht immer ganz einfach, alle Interessen und Bestrebungen unter einen Hut bzw. „unner ä Kapp“ zu einer aktiven und harmonischen zusammen arbeitenden Vereinigung zu entwickeln und manche Hürde musste genommen werden. In der Kampagne 1958/59 war man schon ein gewaltiges Stück weitergekommen, die Aufbaujahre waren vorbei und es tat sich was im „ Großen Rat“: 11.11.um 11.11 Uhr gemeinsames Mittagessen im Hotel „ Hubertus“ und Eröffnung der Kampagne im Pfalzbau-Café, 01.01.1959 Gratulationscour beim OB, Krönungsball des ersten Stadtprinzen Max Ludwig, am Fasnachtsamstag die Proklamation der „ Tollen Tage“ mit Umzug durch die Innenstadt, am Rosenmontag die Erstürmung der Brauerei Bürgerbräu und am Aschermittwoch die Rückgabe des Stadtschlüssels an den damaligen Oberbürgermeister Dr. Hans Klüber.

Auch die Schaffung des höchsten Karneval-Ordens der Ludwigshafener Fasnacht geht auf das Jahr 1958 zurück, nämlich der „ Goldene Anker“. Die Stiftungsurkunde, unterschrieben von den Präsidenten der sieben Vereine, wird vom jeweiligen Präsidenten des „ Großen Rates“ überreicht. Diese Verleihung erfolgt mit der Aushändigung einer schmucken Urkunde.

1982 feierte der Große Rat sein erstes Jubiläum, denn er war inzwischen 25 Jahre alt geworden. Schnell war die Zeit vergangen. In der Kampagne 1959/60 wurde Roland Ganzhorn (Klotzgrumbeer) zum Präsidenten gewählt. Dr. Karl Seitz (KOD) folgte 1961/62, ein Jahr darauf übernahm wieder Roland Ganzhorn das Amt. Richard Rebholz (Farweschlucker) präsidierte von 1963-64 und wurde 1964-66 durch Robert Burckart (CCL) abgelöst. Von 1966/68 vertrat wiederum Richard Rebholz die Organisation. Ihm folgte Josef (Jupp) Müller-Kattwinkel von 1968-70 im Präsidentenamt. Von 1971/72 übernahm zum dritten Mal Richard Rebholz das Präsidentenzepter. 1971/72 gab es auch die ersten eigenen Orden. Das erste Jahresheft wurde 1973/74 gedruckt. Eigene Große-Ratsmützen (weiß mit Goldstickerei und Stadtwappen) waren vorhanden und laut Beschluss zahlt jedes Vorstandsmitglied soi „ Kapp“ aus eigener Tasche.

Die neuen Mützen (Bäckermützen genannt = Kölner Form) gibt es seit 1986 bis heute.

Aber auch Ludwigshafener Tollitäten gab es!

Die Brauerei Treiber stellte 1960/61 Werner Cronauer als Stadtprinz. Herbert Kriegshäuser, unterstützt vom Einzelhandelsverband, folgte 1962/63 und der Eulenvize Bernd Pastwa, Bernd der 1. genannt, bestieg den Narrenthron mit Unterstützung der Brauerei Bürgerbräu AG in der Kampagne 1964/65. Und dann hatte Ludwigshafen tatsächlich sein erstes Stadtprinzenpaar, Rosemarie Kehl (heute Hagenbucher), Prinzessin der „ Eule“ und Otto Mosbach, Rheinschanzen- Prinz. Es war die Kampagne 1966/67 und die Kurpfalz-Sektkellerei lieferte den Prinzenpaar – Sekt, dessen Etikett das Bild der beiden trug und sich Tollitäten-Krone nannte. Ein weiteres Prinzenpaar folgte darauf, nämlich Hans und Karin Hick, beide „Rheinschanzler“. Dies war die Saison 1968/69. Doppelgleisig fuhr das Mannheimer Prinzenpaar Frank Rudolph und Brigitte Knoblauch 1973/74, die sich auch als Ludwigshafener Prinzenpaar feiern ließen. Stadtprinz Otto II. (Otto Riemer) 1974/75 aus dem Haus Riemer & Hartmann und 1987-1988 nach langer Pause wiederum ein Prinzenpaar Bernhard Schuster als Bernhard I. und Anke Heines als Anke I., beide von der „Rheinschanze“. Weitere 12 Jahre dauerte es bis zur nächsten Tollität. Zum ersten Mal übernahm von 1999/2000 eine Prinzessin, Manuela 1., Manuela Drackert von den „Mondglotzer“, die närrische Regentschaft im Großen Rat und in Ludwigshafen. Von 2000/01 stellte die „Rheinschanze“ wieder ein Stadtprinzenpaar. Andreas 1.,Andreas Müss und Simone 1., Simone Deigentasch. Es folgte von 2002-2003 Thomas 1. und Claudia 1. (Thomas und Claudia Schmidt) vom „ Hans Wasch“. 2003-2004 gab es wieder eine Stadtprinzessin. Tanja 1. (Tanja Hördemann) von den „Wasserhinkle“. Rechtzeitig zum 50. jährigen Bestehen des Großen Rates wird Jan Leo 1. (Jan Leo Heitmann und Birgit 1. Birgit Friedel – „Mauerblümcher“) zum Stadtprinzenpaar inthronisiert.
Doch kommen wir wieder zum Großen Rat!
Vor allem in seinen ersten vier Jahrzehnten hat der Große Rat vieles im Laufe der Zeit erreicht. Mit einer der wichtigsten Aufgaben war damals die Integration der 9 bis 1969 gegründeten Karnevalvereine einschließlich des Verkehrsvereins, später umbenannt in Förderverein Ludwigshafen und heute heißt dies LUKOM. Der 10. Karnevalverein, die „Wasserhinkle“ aus Altrip, die zwar aus dem Landkreis kommen, wurde ebenfalls eingebunden. Der Große Rat hat mehr und mehr vielfältige Funktionen die hauptsächlich der Brauchtumspflege der Ludwigshafener Fasnacht, der Kommunikation sowie der Koordination von Veranstaltungen der einzelnen Vereine dienlich waren und heute noch sind.
Ebenso ist der Große Rat als Dachorganisation Anlaufstelle für Behörden, Vereine und Betriebe geworden, wenn Fragen und Probleme der Ludwigshafener Fasnacht zu klären waren und heute noch sind. Die Veranstaltungspalette umfasst nur zentrale Veranstaltungen, wie die Eröffnung am 11.11. mit der Verleihung der „Goldenen Anker“, der Verdienstorden an Förderer und Sponsoren, den OB-Empfang mit Stadtschlüsselübergabe, der TWL-Sitzung, die Brauereierstürmung beim der Privatbrauerei Gebr. Mayer in Oggersheim und endet mit dem gemeinsamen Heringsessen bei der Oberbürgermeisterin am Aschermittwoch.

Von 1972 bis 1976 war der Eulen – Fritz, nämlich Fritz Kendzie, Präsident. Sein Nachfolger war Gerd Wallenfels von 1976-1980. Die längste Amtszeit hatte sein Nachfolger Gerd Nuber, heute Ehrenpräsident, von 1982 bis 1991. In seine Amtsperiode fielen gleich 3 Jubiläen: 25 Jahre 1982, 30 Jahre 1986/87 und ein Närrisches, nämlich 33 Jahre 1989/90. Das Amt des Präsidenten übernahm, von 1991-1997, Manfred Unfricht von der „Rheinschanze“. Gemäß einer Satzungsänderung wird vor den Präsidenten ein 1. Vorsitzender gestellt. Günter Mohr von den „Munnemer Göckel“ übernahm von 1997-1999 diese Funktion, Fritz Kendzie war in dieser Zeit zum zweiten Mal (von 1997-1999) Präsident und wurde von Artur Wudel (1999-2003) abgelöst. Den Vorsitz übernahm von 1999-2002 Lorenz Schäfer.

1999 wird der Große Rat um 3 weitere Ludwigshafener Karnevalvereine erweitert. (Blaue Sterne, Glücksritter und Fidele Zecher). 2001 kommen noch die „Schlosshogger“ aus Ruchheim hinzu.

15 Vereine zählte nun der Große Rat der Ludwigshafener Karnevalvereine. Es fehlte nur noch die „Stadtgarde“ um den Verbund aller Ludwigshafener Fasnachter zu vervollständigen. Diese große Einheit hielt leider nur bis 2002. „Farweschlucker“, „Rheinschanze“ und „Eule“ verließen den „Großen Rat“. Sie fühlten sich nicht ausreichend von der Dachorganisation vertreten. Die Satzung wurde erneut geändert. Die Vereinsführung wird nun wieder in Präsidentenhände gelegt und 2003/2006 von dem Ehrenpräsidenten der „Farweschlucker“, Karl-Heinz Ambrosch, ausgeübt. Das erklärte Ziel – Wiedervereinigung – konnte Karl-Heinz Ambrosch mit seiner Mannschaft wesentlich vorantreiben, leider fehlte der letztendliche Schritt.

2006 übernimmt Jürgen Baader von den „Munnemer Göckel“ die Vereinsgeschäfte und führt den Großen Rat in die anstehende 50-jährige Jubiläumskampagne. Zu Ehren des Jubiläums wird ein „Friedensvertrag“ zwischen dem Großen-Rat-Vorstand und der Führung der „Farweschlucker“, „Rheinschanze“ und „Eule“ geschlossen.

Nach Ende der Kampagne 2006/2007 tritt Jürgen Baader im Mai 2007 in der Mitgliederversammlung als Präsident zurück. Gregor Seelinger, der Vorsitzende der KG Klotzgrumbeer aus Rheingönheim, wird von den Mitgliedern zum neuen Präsidenten des Großen Rates gewählt.

Zu Beginn der Kampagne 2007/2008 gab der CCL Mauerblümcher 1961 e. V. aus der Gartenstadt bekannt, aus dem Großen Rat auszutreten. Dies erfolgte mit Kündigung zum 31. Dezember 2007.

Nach der Kampagne 2007/2008 hat der Musikzug – Blaue Sterne- Narrenzunft in Friesenheim in der Mitgliederversammlung am 01. März 2008 seine Auflösung beschlossen. Allen Mitgliedern wurde empfohlen in andere Vereine zu wechseln.

Aufgrund tragischer Vorkommnisse in Ludwigshafen während des Fasnachtsumzuges wurde das alljährliche Aschermittwoch Heringsessen der Stadt vom 06. Februar 2008 in die außerfasnachtliche Zeit, auf den 17.März 2008, verlegt.

Die Mitgliederversammlung Ende Juni 2009 war ein voller Erfolg für die Kontinuität im Vorstand und deren Arbeit. Der Vorstand wurde komplett in seinem Amt bestätigt. Vorsitzender für die nächsten drei Jahre bleibt Gregor Seelinger.

Die Ende 2007 ausgeschiedenen Mauerblümchen aus der Gartenstadt sind wieder in den Großen Rat zurückgekehrt. Damit ist dem Großen Rat ein weiterer Schritt gelungen, die Ludwigshafener Fasnacht wieder zu Einen.
Die Mitgliederversammlung am 24.06.2010 verlief außerordentlich harmonisch und allen Punkten wurde einheitlich zugestimmt.
In der Kampagne 2010 / 2011 gab es erfreuliche Wendungen zugunsten des Großen Rates. Die Sparkasse der Vorderpfalz mit Sitz in Ludwigshafen und die VR-Bank Rhein Neckar haben sich wieder als Sponsoren in die Reihen der unterstützenden Organisationen eingereiht. Ebenso hat die Stadt Ludwighafen in Person der OB Frau Dr. Eva Lohse entschieden, dass der für die Karnevalisten so wichtige Stadtschlüssel ab dieser Kampagne wieder nur in einer Hand ist – der des Großen Rates. Seit der Abspaltung von Vereinen im Jahr 2002 wurden ja nur zwei kleine Stadtschlüssel vergeben. Hier spricht die kontinuierliche und sachliche Arbeit des Präsidenten Gregor Seelinger für sich. Er hat Ruhe in das jahrelange „Hick-Hack“ zwischen den ausgeschiedenen Vereinen und dem Großen Rat gebracht.
In der Kampagne 2009 / 2010 wurde ein neuer Orden verliehen. Er nennt sich „Der goldene Vereinsmeier“ und ist eine Auszeichnung für verdiente Mitglieder, bevor die „höheren Weihen“ folgen. Dieser Orden wird im Neujahrsempfang des Großen Rates überreicht. Als erster und einziger in der Kampagne 2009 / 2010 wurde ihm den altbewährten Kämpen Ulrich Gaißmayer verliehen. Näheres zum Goldenen Vereinsmeier findet man in der Web-Seite unter Ehrungen.
Die Schlosshogger aus Ruchheim haben zum 31. Dezember 2010 ihren Austritt aus dem Großen Rat erklärt.
Auch eine betrübliche Mitteilung gibt es zu vermelden. Während der Kampagne 2010 / 2011 ist der Vizepräsident des Großen Rates, Herr Wolfgang Wieme am 4.2.2011 überraschend verstorben. Er war seit 2008 Vizepräsident und lange Jahre Präsident der Oppauer Dambnudle.
Am 21. Juni 2011 fanden Nachwahlen zum Vorstand statt. Auf der Tagesordnung stand die Wahl eines Vizepräsidenten. Für das Amt kandidierten Lorenz Schäfer und Peter Arnold. Peter Arnold wurde mit großer Mehrheit zum Vizepräsidenten gewählt.
In der Jahreshauptversammlung am 27. Juni 2012 wurde als neuer Verein der Marketing Verein Ludwigahafen e.V. neu aufgenommen. Die gesamte Vorstandschaft bestehend aus dem Präsidenten Gregor Seelinger, Vizepräsident Peter Arnold, Schatzmeister Werner Kempf, Geschäftsführer / Pressesprecher Holger Scharff sowie den Beisitzern Arno Mertel und Reiner Vetter. Karl-Heinz Ambrosch und Kurt Sippel standen wieder als Rechnungsprüfer zur Verfügung.
Herausragendes Ereignis im Jahre 2013 war die Wiederaufnahme des KV Rheinschanze 1877 e.V. in den Großen Rat. In der Jahreshauptversammlung am 27. Juni 2013 wurde dies einstimmig beschlossen.
Werner Kempf stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Schatzmeister zur Verfügung. Mit dem Dank der Mitglieder für seine geleistete Arbeit wurde er zum Mützenträger ausgezeichnet. Neuer Schatzmeister wurde Ulrich Müller von der Rheinschanze. Iris Joch vom Marketing Verein Ludwigshafen wurde einstimmig als Beisitzerin in den Vorstand gewählt.
In der Jahreshauptversammlung am 25. Juni 2015 wurde der gesamte bisherige Vorstand in seinem Amt bestätigt. Der bisher nicht besetzte Posten des weiteren Vizepräsidenten konnte neu mit Joachim Krieg von den CC Mondglotzer 1969 e.V. besetzt werden. Damit sind wieder alle Posten gemäß Satzung besetzt.

Dies ist der Chronikstand vom 29. Oktober 2015.